Hafenterminals
Global Container Terminals (GCT), der größte mehrheitlich in kanadischem Besitz befindliche Betreiber von Containerterminals, elektrifiziert seine Flotte an den Standorten Deltaport und Vanterm in British Columbia. Die Ladevorgänge müssen in kurzen Zeitfenstern – während Schichtwechseln und Mittagspausen – erfolgen, wobei der Standort überbelegt ist, um die Fahrzeugladung zu maximieren. GCT hat die AmpEdge-Controller und die Cloud-Plattform von Ampcontrol implementiert, um die Energie dynamisch an die Fahrzeuge mit dem größten Bedarf zu leiten, mehr Ladepunkte zu installieren, als die Standortkapazität normalerweise zulassen würde, und das Last- und Lademanagement auch bei Ausfall der Cloud-Verbindung lokal aufrechtzuerhalten – und das alles ohne Netzaufrüstung und ohne Zeitverlust im operativen Betrieb.
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Die Elektrifizierung einer Hafenflotte in diesem Maßstab konzentriert die Ladevorgänge auf enge Zeitfenster. Die Fahrzeuge kehren während kurzer Betriebspausen – Schichtwechsel und Mittagspausen – zu den Ladebereichen zurück, und jedes Fahrzeug muss mit genügend Energie für den nächsten Zyklus wieder abfahren können. Innerhalb dieser Zeitfenster kommen die Fahrzeuge mit sehr unterschiedlichen Ladeständen an: Einige benötigen eine große Ladung, andere kaum etwas.
Gleichzeitig möchte GCT mehr Ladepunkte installieren, als die Umspannwerke bei Volllast gleichzeitig versorgen können, damit jedes zurückkehrende Fahrzeug immer einen freien Anschluss findet. Ohne Steuerung würde diese Überbelegung das Umspannwerk sofort überlasten, sobald zu viele Fahrzeuge gleichzeitig ungesteuert laden.
Schließlich müssen die Ladevorgänge resilient und zuverlässig sein. Ein Netzwerkausfall oder ein Cybersicherheitsvorfall darf den Ladebetrieb nicht unterbrechen oder die Grenzwerte des Umspannwerks verletzen. GCT benötigte ein Lade- und Lastmanagement, das unter allen Bedingungen lokal vor Ort weiterläuft.
Der Standort nutzt zudem einen gemischten Hardware-Stack: AC-Ladegeräte von Autel und ABB sowie leistungsstarke DC-Satelliten von Kempower. Die Orchestrierung von Prioritäten und Kapazitäten über verschiedene Herstellersysteme hinweg erforderte eine herstellerunabhängige Plattform, um die Ladevorgänge gleichzeitig zu überwachen und zu optimieren.
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GCT hat die Ampcontrol Cloud zusammen mit AmpEdge-Controllern vor Ort implementiert. Die Plattform integriert Energiezähler und Ladegeräte im gesamten Hafen und steuert die Leistungsaufnahme gegen eine strikte, standortweite Obergrenze (kW), die niemals überschritten werden darf.
Leistungssteigerung ohne Netzaufrüstung. Da AmpEdge die Leistung in Echtzeit steuert, kann GCT mehr Ladepunkte installieren, als die Umspannwerke bei voller Auslastung gleichzeitig versorgen könnten. Mehr Ladepunkte bedeuten, dass jedes zurückkehrende Fahrzeug sofort angeschlossen werden kann, während AmpEdge die feste Leistungsbegrenzung intelligent auf die aktiven Ladevorgänge verteilt.
Resiliente lokale Steuerung. Die Steuerungslogik läuft lokal auf AmpEdge, sodass Standortgrenzwerte und Ladeprioritäten selbst bei einem Ausfall der Cloud-Verbindung, einem Netzwerkausfall oder einem Cybersicherheitsvorfall durchgesetzt werden. Die Flotte lädt weiter, die Grenzwerte der Umspannwerke werden eingehalten und kein Zeitfenster geht verloren. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die Daten mit der Cloud synchronisiert – so bleibt der Betrieb auch offline sicher und resilient.
Dynamisches, bedarfsorientiertes Laden in jedem Zeitfenster. AmpEdge und die Ampcontrol Cloud erfassen den Ladestand jedes Fahrzeugs und verteilen die verfügbare Leistung kontinuierlich auf die Fahrzeuge. Anstatt die Leistung gleichmäßig zu verteilen, konzentriert die Plattform sie dort, wo sie benötigt wird – damit die Flotte jede Mittagspause oder jeden Schichtwechsel mit der erforderlichen Energie verlässt, ohne die Standortgrenze zu überschreiten.
Zentrale Überwachung und Warnmeldungen. AmpEdge aggregiert Leistungsdaten der Ladehersteller und bietet den Betriebsteams eine kontinuierliche Übersicht über den Live-Status der Ladegeräte, Kennzahlen aktiver Ladevorgänge und den Ladestand der Fahrzeuge über alle Standorte hinweg – bei über 600 Ladevorgängen pro Monat. Automatisierte Warnmeldungen signalisieren jedes Problem sofort, sodass die Betreiber Störungen schnell beheben können, ohne jedes Ladegerät manuell überprüfen zu müssen.


